Website Absprungrate optimieren

 

 

Deine Website kann nicht schnell genug sein!

 

So bleiben uns nur 3 Sekunden um die Aufmerksamkeit des Besuchers zu erhaschen! Lange Ladezeiten erhöhen nicht nur die Absprungrate, sondern verschlechtern auch das Google Ranking. Der Grund für lange Ladezeiten liegt selten nur beim Hoster. Häufig scheitert das an zu vielen schlecht eingestellten Plugins, falschen Caching und zu große Datenmengen. Wenn WordPress hakt, wird es höchste Zeit, die Ursachen abzustellen.

 

Website Absprungrate optimieren

Folgende Vorraussetzungen sind für den Erfolg unerlässlich:

  • Unser Hoster/Webserver ist angemessen schnell
  • Das Theme ist auf schnelle Performance programmiert
  • Alle Plugins sind optimal konfiguriert

Das Ganze wird schnell zum Deaster, wenn die obigen Punkte nicht erfüllt sind. Eine erste Webseiten Analyse sollte mit Google PageSpeedInsights überprüft werden. Dieses Tool zeigt uns die momentane Ladegeschwindigkeit der Seite und woran der schnelle Seitenaufbau scheitert. Weiter gibt es Tipps für das mobile Rendering.

Seitenladezeit

 

 

 

 

 

 

 

Der erste Ansatz : Absprungrate optimieren mit PageSpeedInsights

Schneller Seitenaufbau

Das erfreut nicht nur unsere Besucher sondern auch den Google-Crawler. Denn wer weniger als google ist an guten und schnellen Suchergebnissen interessiert und belohnt dies mit einem besseren SEO – RANKING der Seite. So ist die Optimierung unserer WordPress – Installation unweigerlich über die Plazierung mitverantwortlich.

Aber mit Google PageSpeed und den gut gemeinten Ratschlägen ist es nicht getan.Wer sich hier nicht mit der Materie auskennt, ist mit PHP, Ren dering etc. pp. schlichtweg überfordert. So handelt es sich bei der gzip-Kompremierung um Servereinstellungen die mit unserer Seite wenig zu tun haben. Weitere Einstellungen wie “Expired Headers” übernehmen viele Cache-Plugins, wie wir gleich noch sehen werden. Im Zweifelsfall sollte ein Programmierer auf “mach Du das” gesucht werden, mit dem vorarb, das Honorar abgesprochen werden kann.

Website Analyse Tools

Wer WordPress einmal näher betrachten möchte so sind diese Tools angesagt:

Gmetrix für WordPress

DieserAnbieter legt Wert auf Performance-Messungen und zeigt mit einem Blick die entscheidenden Parameter an. Auch hier PageSpeed und sog. Y-SLOW Wertungen. Getestet werden kann in der Gratis – Version. Dazu ist ein API-Key erforderlich. Kostenlos sind bis zu 20 Tests am Tag, mehr als genug. Der Link: wordpress.org/plugins/gtmetrix-for-wordpress/

Query Monitor

Ein Werkzeug gemacht für den WordPress – Entwickler, das uns aber auch auch für die Webseiteoptimierung wichtige Daten liefert. Allerdings setzt dies voraus, wie die Datenbank Abfragen, WP Hooks und http Requets interpretiert werden können. Sich mit der materie zu beschäftigen lohnt auf jeden Fall. Zu bedenken gilt auch das unser internet selbst in Deutschland noch lange nicht in allen Orten von Haus aus schnell ist. Umso mehr sollte sich jeder Webseitenbetreiber um kurze Ladezeiten bemühen. Der Link: de.wordpress.org/plugins/query-monitor/

Caching Plugins für WordPress – warum?

Caching kommt aus dem Französischen und heißt: “versteckt” Aufgabe der Cache auf unserem Server ist es die aufgerufenen Daten, Bilder usw. so schnell wie möglich anzuzeigen.

Schneller geht immer. Selbst schnelle Installationen profitieren von einem Caching Plugin. Die hier vorgestellten Caching-Plugins unterscheiden sich in erster Linie vom Funktionsumfang und dem Aufwand an Einstellungen der hier betrieben werden soll.

WP Fastet Cache

Wer nicht lange experimentieren möchte lädt ganz einfach meinen Favoriten und nimmt die folgenden Einstellungen vor:

Website Absprungrate optimieren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann sollte ein Test ohne das Plugin und danach MIT Plugin absolviert werden. Das Ergebnis spricht für sich alleine. WP Fasted Cache bietet schon sehr viele Optionen im kostenlosen Teil und lohnt sich immer.

WP Super Cache

Ein schon gewaltiges Caching Plugin . Hier werden statische, also feststehende HTML – Files für alle nicht eingeloggten Benutzer erstellt.Dadurch kann der Webserver die Seiten wesentlich schneller ausliefern, da jetzt die Zugriffe auf Datenbank und die PHP-Skripte entfallen können. Probieren geht also über studieren, da der Aufbau der WordPress Installation bei der Wirksamkeit einen entscheidenden Einfluss hat.

W3 Total Cache

Jetzt sprechen wir von dem “Riesen” der Plugins, was die Konfigurationsmöglichkeiten anbegeht. W3 Total Cache nennt sich selbst daher auch Framework und kann so ziemlich jede Caching – Option verwirklichen. Ob das aber in der Praxis zu verwirklichen ist, erfordert zumindest Geduld und die Bereitschaft, ausgiebig zu testen.

WP Rocket

website absprungrate optimierenIst eine Überlegung wert was den Funktionsumfang und die flexible konfiguration anbegeht. Hier gibt es Profi Features die z.Zt. kein anderer Entwickler anbieten kann wie DNS – Prefetching. Jedoch damit nicht genug, wer wirklich große Seiten mit vielen Bilder oder Slidern betreibt, findet hier einen interessanten Link der diese Technik ausführlich mit seinen Vor und Nachteilen, beschreibt.

Das Kreuz mit den Bilddateien

Schon fast der Standardbrenner bei WordPress und nicht nur dort. Zu große Bilddateien ! Auch wenn sich vieles durch Einstellungen ändern lässt, Bilddateien müssen immer erst vom Hoster/Server geladen werden! Das kostet Zeit. Auch fragen die vielen kleinen Plugins immer wieder nach. Das kostet im Endeffekt Zeit und zwangsläufig leidet die Ladezeit der Seite. Den größten Teil der Zeit verkonsumieren hier die Bilder. Der fatalste Fehler: Meist werden die Bilder in der Original – Größe auf den Server geladen. In den Einstellungen der “Bildbearbeitung” lässt sich das Bild ja bequem durch den Rahmen in WordPress größer oder kleiner machen. Was bleibt, ist jedoch die Pixel – Größe. Diese wird nicht kleiner und muss immer über das Internet transportiert werden.

Ein BEISPIEL soll helfen: Wenn wir ein Bild in der Größe 500 x 300 Pixel darstellen, dann sollte die gespeicherte Bilddatei auch exakt die Abmessungen haben! In unserer WordPress-Media-Verwaltung können wir die Größe auch problemlos abändern.Hier einzugreifen lohnt sich wirklich in punkto Ladezeit .

WP Smush & Co

Die kleinen Helfer die schnelle Abhilfe versprechen ! Hier soll die Optimierung der gespeicherten Bilder weiter optimiert werden. Klingt zunächst logisch. Der praktische Nutzen ist aber gering, wenn die Bilder vor dem Upload schon entsprechend bearbeitet d.h. komprimiert wurden. 1- 4 % mehr ist nicht zu erwarten. Dazu kommt wieder ein Tool mehr. Gerade daran führt kein Weg vorbei, jedes weitere Plugin macht unsere Webseite langsamen. Dies macht anfragen, wird abgefragt. Dazu kommt: Je mehr Plugins, desto mehr Komplikationen sind auch möglich. Nicht alles lässt sich vom Programmierer planen. Deshalb sollten wir auch immer wieder schauen wo wir von Zeit zur Zeit wieder ein plugin durch Optimierung einsparen können.

Traffic – Beschleuniger

Neben den soeben vorgestellten Tools gibt es noch weitere Möglichkeiten unsere Daten schneller im Netz zu bewegen. Perfomance – Webseitenoptimierung macht aber nicht nur alles schneller, auch das Gegenteil kann der Fall sein.

Adaptive Images for WordPress

Ist eine Mobilweiche für unsere Bilder und einen Versuch wert! Der Trick: Mit einstellbaren Bildschirm-Grenzwert-Auflösungen werden an Handys und Tablets kleine Bildvarianten geschickt, was einen schnelleren Bildaufbau zur Folge hat. Auf dem Desktop zeigen sich selbstverständlich keine Vorteile. Der Link: wordpress.org/plugins/bwp-minify/

BWP Minify Pro

Wer Google kennt, weis um die Vorliebe vom Minimieren der Java und Css – Dateien. Mit diesem Plugin werden alle unnötigen Zeichen wie mehrfache Leerzeichen, Line Breaks usw. aus den Dateien entfernt und in einer neuen Datei zusammen gefaßt. Ich sehe dieser Errungenschaft mit Skepsis entgegen, denn nicht alles übersteht diesen Prozess ohne Schaden und die angesprochenen Caching -Tools haben oftmals auch schon diese Funktion. Außerdem ist zu beachten wie das THEME selber mit CSS – Dateinen umgeht und diese Maßnahme toleriert. wordpress.org/plugins/bwp-minify/

Share Buttons

Wo sind sie nicht und gerade hier finden sich die größten Unterschiede in Sachen Seiten Geschwindigkeit. Diese kleinen Helfer reservieren sich mehr Resourcen als Theme und alle anderen zusammen ! Social Warface führt hier als einzigster die Liste der schnellsten an und stellt das auch unter Beweis !  Es handelt sich zwar immer um Unterschiede im Zehntel Sekundenbereich, addiert sich am Ende aber zu einer “langsamen Webseite” mit hoher Absprungrate. Da Google den Ton angibt wünscht sich dieser Website Ladezeiten von 200 ms , was nicht mehr als eine fünftel Sekunde ist!

Zum Schluss

Was bleibt ist ein schneller Hoster, ein sauber programmiertes Theme und die sorgfältige Plugin – Auswahl . Mit der passenden Cache und optimalen Bildergrößen ist dann der Weg frei für ein besseres SEO – RANKING und mehr Leser !

Ich würde mich sehr freuen, wenn du meine Zeit und Arbeit würdigst und den Beitrag teilst. Es ist nur ein kleiner Klick für dich, aber eine große Hilfe für mich!