Hosting und Domain – Die Serie – Blogger werden

Blogger werden

Nach den ersten Überlegungen unserer Idee im ersten Beitrag, wenden wir uns nun dem Hosting und der Domain zu. Für alle Quereinsteiger: Dieser Artikel gehört zur Reihe: Blogger werden.

Ist Technik nicht Nebensache?

Neueinsteiger tappen gern in diese Falle. Hoster ist Hoster, doch weit gefehlt! In erster Linie ist der Preis wichtig, da das Ganze ja gerade am Anfang nicht viel kosten soll. Aber wer hier auf lange Sicht denkt und einen Blog aufbaut, der später reichlich Besucher generiert muss auch die Traffic-Last für den Hoster = den Server mit einbeziehen.

Gerade für dich als Einsteiger wollen wir kurz auf den Begriff “Hoster” eingehen.

Was ist das : Wenn wir im nächsten Schritt WordPress einrichten, brauchen wir Speicherplatz. Denken wir nur daran, wir wollen ein Programm auf unserem PC installieren. WordPress ist auch nichts anderes als ein sehr aufwendiges Programm, das unseren Blog samt Webseiten, Verwaltung und eigener Datenbank für uns auf dem Hoster/Server übernimmt. Wenn wir eine Domain haben, dann haben wir auch gleichzeitig die Telefonnummer = Domain mit dem das Programm aufgerufen werden kann. Dazu benötigen wir Speicherplatz. Und genau diesen mieten wir jetzt bei unserem Hoster.

Außerdem stellt der Hoster/Server die Verbindung zwischen unserer Seite und den Besuchernafragen (Zugriffe auf unsere Seite) her. Bei All-inkl.com fallen vier Domains auf einen Server. Bei Sharing-Accounts sind das wesentlich mehr (dazu später) und die Antwortgeschwindigkeit = Ladezeit sinkt!

Genug Server – Resourcen

Jetzt stellen wir uns vor, diese vier Domains werden 1000 mal in der Minute aufgerufen. Es entsteht also : TRAFIC = Datentraffic, dieser sollte auf jeden Fall unbegrenzt sein, für den monatlichen Beitrag, den wir zahlen. Denn schnell geht viel Traffic, in den Gigabyte – Bereich ! Das kann richtig Geld kosten. Nun werden wir auch verstehen, dass unser Server sehr schnell sein muss. Das ist aber nicht überall der Fall und schon haben wir das Problem, dass die Ladezeiten zu lang werden. Diese sind Google dann ein Dorn im Auge und wird werden mit  Rankingabzügen bestraft.

Wechselmöglichkeiten

Wenn dann unser Blog soviel Traffic bringt, kann der Punkt kommen wo unser Tarif nicht mehr ausreichend ist.Das macht sich dann an Datenbnkfehlern erkennbar. Für diesen Fall muss vorgesorgt sein. Dann muss es möglich sein ohne Aufwand in einen anderen Tarif umzusteigen. Auch muss der Umzug der ganzen Seite mit WordPress “reibungslos” gewährleistet sein. Ein Punkt der unbedingt beachtet werden muss.

Die Testphase

Viele Hoster bieten hier Testzeiträume von 1 – 4 Wochen an. Ehrlich gesagt, der Aufwand für einen erneuten Umzug mit unserer eigenen Domain ist größer als der Nutzen. Denn die Geschwindigkeit mit dem unser Server arbeitet lassen sich kaum in der Praxis messen.

Problembehebung

Hosting und DomainDas wohl wichtigste Thema bei der Hosterauswahl. Oftmals werden billige Tarife durch mangelnden Service ausgeglichen. Hier hilft nur eins: Ein Deutscher Server und Mitarbeiter die Deutsch sprechen und das 24 Stunden um die Uhr. Ohne jetzt Werbung machen zu wollen, hier kann ich All-inkl.com nur immer wieder erwähnen. Ein angagiertes Team im Service, dass auch bei Problemen hilft die garnicht in ihren Aufgabenbereich fallen. So meine persönlichen Erfahrungen. Wenn einmal WordPress einen total Absturz nach einem Update hatte, nichts mehr geht, nicht einmal mehr einloggen, in den Account – der weiß was ein guter Service wert ist, der das wieder richtet. Da kommen viele weitere Dinge im Laufe der Zeit: Ein Brutforce-Angriff von Hackern, Bilddarstellungsprobleme nach dem Update. Alles Dinge die ein guter Service für seine Kunden wieder “gerade biegt”. Deshalb sollte auch jeder Hoster von selbst unsere Datenbank täglich sichern.

Die Nachbarschaft

Ja, ganz im Ernst, wichtiger als wir denken ! Haben wir einen günstigen sog. “Sharing-Account” angemietet mit hunderten von anderen Kunden, die hier ihr Unwesen treiben und Spammails, Malware und gestohlene Bilder und Inhalte anbieten, kann es sein das Google aus dieser gemeinsamen Adresse schließt: Qualitativ minderwertig. Da wir auch vom Hoster mit Emailadressen arbeiten können kann auch hier sein, daß diese gleich von den Spamfiltern abgefangen werden. Warum? Weil alles Kunden des “Sharing-Accounts” die gleiche IP-Adresse haben. Diese wird lediglich am Ende der IP auf die einzelnen Accounts aufgeteilt. Wie Haupt und Nebenordner im Windows – System um es einfach zu erklären.

Wie sieht das optimale Blog-Hosting aus?

Den Idealfall gibt es wohl auch hier nicht. Fotografen mit vielen Bildern haben da wieder andere Vorstellungen, wie der Geschäfts-Blogger der sich selbst in Internet darstellen möchte.

Auf jeden Fall sollte der Account beinhalten:

  • Apache mod-rewrite

Das wird genutzt um ansprechende URL`s zu erzeugen.

  • Memoray Limit

Hier werden von WordPress minimum 32 MB benötigt. Auf jeden Fall sollten hier mind. 64MB wenn nicht 128 MB angeboten werden.

  • Traffic und Speicherplatz

Traffic unlimtiert, wie angesprochen. Speichplatz so viel wie möglich.

Um es einfach auszudrücken: Der Hoster muss die modernsten Sprachen wie PHP, Java und was noch alles gebraucht wird, in der modernsten Version zur Verfügung haben, um eine aufwendige Webseite darzustellen. Fehlen Features, kommt es zu den unmöglichsten Fehlern bei der Darstellung.

Die Blog – Software

Hier wurde WordPress schon angesprochen. Darunter gibt es viele weitere Möglichkeiten wie Joomla oder Baukästen um die Seite schneller, ohne Kenntnisse zu etstellen. Dieses Thema umfasst aber alleine 10 Seiten um das “für und wieder” abzuwägen, wir werden das an anderer Stelle ausführlicher behandeln. Zunächst soll es ja um den “schnellen – unkomplizierten” Einstieg gehen. Ein System stößt irgendwann immer an seine Grenzen. Manche sehr schnell, d.h. ich kann meine Seite nicht so gestalten wie ich es gerne möchte, habe aber das System angemietet. Bei Word-Press handelt sich sich um ein sehr ausgereiftes System das so ziemlich alles kann. Was mich am meisten faszieniert, alles Erweiterungen sind meist kostenlos zu erhalten, samt Word-Press. All-Inkl.com hat dies schon vorinstalliert und so ist der Einsteiger nachdem er das Installationsvideo gesehen hat, nach 5 Minuten fertig mit der Aktion.Geht etwas schief, dann greift sogar der Support ein, was auch nicht selbstverständlich ist. Bei einer Selbstinstallation auf einem Server, können einem da schon die Haare zu Berge stehen, Dann steht das “Grundgerüst”, das durch seine Themes und Plugins zu einer Gigantischen Seite mit allen Spielereien anwachsen kann. Regelmäßige Updates sorgen immer für einen Reibungslosen Ablauf. Allerdings sollte bei den sog. “Themes” auch darauf geachtet werden, dass diese immer upgedatet werden. Sonst hakt es hier und da und die Freude ist schnell dahin. Dazu an anderer Stelle aber mehr.



ALL-INKL.COM - Webhosting Server Hosting Domain Provider

Domain – Wahl

Wer die Wahl hat – hat die Qual! Aber mit, die wichtigste Entscheidung überhaupt. Und das wo man noch so garnicht recht weiß, wo die Reise hingehen soll. Aber genau an diesem Punkt geben wir unsere Richtung für den Besucher vor, der uns finden soll.

Die erste Überlegung: Soll mit der Domain ein Branding erzielt werden, oder soll mit den richtigen Keywords auf SEO gesetzt werden. Fällt die Entscheidung zu Gunsten von Branding so muss eine Kombination gefunden werden, die einen Zusammenhang mit dem Bloginhalt darstellt. Dazu muss diese gut zu merken sein. Sinn und Zweck des ganzen ist dann im Idealfall das der Suchende die Domain schon aus dem Kopf kennt, was allerdings seine Zeit dauert.

Die Seo – Domain wird meist nicht als Marke wahrgenommen. Hier liegt der Sinn und Zweck auf den Keywords mit dem wir ranken wollen. Ich will an dieser Stelle nicht mehr soweit auf das Thema einsteigen, da Google zwischenzeitlich die Domain beim Ranking nicht mehr so hoch bewertet. Hier wird es zum Glück lockerer. Gerade im Anfang steht die Blogrichtung auch noch nicht exakt fest, was läuft soll erst die Praxis zeigen. So sollte sich ein Kompromiss finden. Was wir noch nicht angesprochen hatten: Wir sehen die Kombination Blogthema und Aussagekraft der Domain ist schon schwierig genug, hinzu kommt aber, wenn wir eine passenden Domainnamen haben, muss dieser auch noch frei sein. So wie bei den Telefonnummern. Welche sich am besten merken lassen, sind meist vergeben.

Der eigene Name als Domain ?

Sieht zunächst gut aus – Aber im Internet geht es darum gesehen zu werden, sich zu “Branden” sei es von der Blogaufmachung her, dem Still etc. Aber sagt der eigene Name etwas über den Inhalt aus? Meist wirkt das auch nicht unbedingt Professionell, vielleicht persönlich? Das kommt auf die Zielgruppe an, die anvisiert werden soll.Soll der Blog einmal verkauft werden, dann wird das aufgebaute “Branding” zum Hindernis.

Nochmals SEO

Noch immer sind Diskussionen zu sehen, ob Unterstriche, Bindestriche oder ob mehrere Wörter zusammen geschrieben werden sollen. Durchaus eine Möglichkeit sich auszudrücken. Aus Sicht von Google spielt dies zum Glück keine Rolle mehr. Also freie Fahrt! Aber die URL soll lesbar sein !? Was sich schlecht lesen lässt, ist auch schlecht zu merken.

Alte Domain kaufen?

Auch diese Möglichkeit bietet sich. Wenn denn alles zusammen passt. Aber auch hier kann eine Falle lauern. Es werden gerne auch “verbrannte Domains” angeboten die von Google abgestraft wurden. Also Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste !

TLD – Domain ?

Noch ein Kriterium mehr. Es geht um die Domain-Endung in diesem Fall. Die Zahl der brauchbaren .de Endungen wird immer weniger, die Nachfrage ist ungebremst. Eine DE-Endungen zeigt klar: Das ist Deutschland, vertrauenwürdig. Wer sich International ausrichten möchte sollte an com. net. oder eu. denken. Meist bleibt aber auch keine andere Wahl. Allerdings wer sich Örtlich positionieren will, hat mit TLD Domains wesentliche größere Chancen. Wie z.B. Fahrradverleih Kiel als Domain um nur eine Möglichkeit zu zeigen.

Fazit

Unsere Domain wird uns unter Umständen lange begleiten. Deshalb muss langfristig gedacht werden, Branding und SEO gleichfalls bedacht werden und weiträumig angelegt sein, damit wir uns vom Thema her im Blog auch erweitern können.

Noch eine Bitte :

Ich würde mich sehr freuen, wenn du meine Zeit und Arbeit würdigst und den Beitrag teilst. Es ist nur ein kleiner Klick für dich, aber eine große Hilfe für mich!